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Wie man auf den damaligen Plänen der Stadt im Museum für Kunst und Geschichte in Neuchâtel erkennen kann hat diese Situation bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angedauert. Zu jener Zeit Zeit entschieden sich die Stadtväter den Fluss oberhalb des Schleusenvirtels durch einen Tunnel unter dem Schlosshügel in Richtung See umzuleiten.
Das Schleusental behielt zwar seinen Namen, aber verlor seinen ländlichen Character. Stattdessen entstanden Häuser, die nach und nach die Weinberge, die Wiesen, die Quellen, die Gärten sowie die Obsthänge ersetzten, die das linke Flussufer früher zu einem beliebten Spaziergang der Stadtbewohner machten. Auch die malerischen Fertigkeitsstätten auf der rechten Uferseite, welche dort aufgestellt wurden, um von der Kraft des Wassers und der hydraulisch geschaffenen Energie zu profitieren verschwanden.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bekam das Schleusenvirtel langsam eine authentische Arbeiternachbarschaft von Neuchâtel. Später breitete sich das Virtel auch im Norden durch das "Escalier de l'Immobilière" aus. Es entstand das "Quartier des Parcs", welches sich heute noch oberhalb der "Ecluse" befindet. Heutzutage behauptet sich das "Quartier de l'Ecluse" immer mehr als natürliche Erweiterungszone des geschäftlichen und wirtschaftlichen Stadtkerns.
Jean-Pierre Jelmini, Historiker
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